• Spur führt nach Deutschland: „Aktenzeichen XY...ungelöst“ behandelt Fall der vermissten „Maddie“

Spur führt nach Deutschland : „Aktenzeichen XY...ungelöst“ behandelt Fall der vermissten „Maddie“

Der Fall der seit sechs Jahren vermissten „Maddie“ McCann wird am kommenden Mittwoch bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“ unter die Lupe genommen. Eine Analyse der vorhandenen Unterlagen habe neue Erkenntnisse gebracht und die Ermittler von Scotland Yard auf eine Spur in Deutschland geführt.

Die Eltern der vermissten „Maddie“ McCann werden am kommenden Mittwoch bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“ zu Gast sein.
Die Eltern der vermissten „Maddie“ McCann werden am kommenden Mittwoch bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“ zu Gast sein.Foto: dpa

Bei der um 30 Minuten längeren Ausgabe der Sendung am kommenden Mittwoch (16. Oktober/20.15 Uhr) werden auch die Eltern des Mädchens zu Gast sein, wie das ZDF am Donnerstag mitteilte.

Das britische Ärzte-Paar, Kate und Gerry McCann, soll von dem rätselhaften Verschwinden des ältesten ihrer drei Kinder aus einer Ferienanlage in Portugal im Mai 2007 berichten. In einem Einspielfilm wird das Verschwinden des damals dreijährigen Mädchens nach Angaben des Senders nachgestellt.

Eine Analyse der vorhandenen Unterlagen zu dem Fall habe neue Erkenntnisse gebracht und die Ermittler von Scotland Yard auch erstmals auf eine Spur in Deutschland geführt. In der „Aktenzeichen XY“-Sendung sollen Phantombilder zweier Männer gezeigt werden, die offenbar Deutsch sprachen und denen bislang kaum Bedeutung in dem Fall beigemessen wurde. Deshalb habe sich Scotland Yard an „Aktenzeichen XY“ in Deutschland und den niederländischen XY-Ableger „Opsporing Verzocht“ gewandt.

Ist Madeleine McCann noch am Leben?
Dieses Bild ging 2007 um die Welt: Madeleine "Maddie" McCann verschwand damals aus einem Hotelzimmer in Portugal.Weitere Bilder anzeigen
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25.04.2012 14:33Dieses Bild ging 2007 um die Welt: Madeleine "Maddie" McCann verschwand damals aus einem Hotelzimmer in Portugal.

Mehr als sechs Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens war zuletzt wieder Hoffnung auf eine Klärung des Falls aufgekeimt. Die Eltern der damals drei Jahre alten Maddie zeigten sich in einer Stellungnahme Anfang Oktober „stark ermutigt“, dass der Verbleib ihrer Tochter nachvollzogen werden kann. Die neuen Ermittlungen von Scotland Yard hätten „ein Puzzle zusammengefügt“, hieß es in der Stellungnahme des britischen Ärzte-Paares. (dpa)

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