Statistik für 2007 : Erstmals weniger als 5000 Verkehrstote

In Deutschland gibt es ein historisches Tief bei der Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr. Vor allem in Berlin gibt es deutlich weniger Zwischenfälle - die Gesamtzahl der Unfälle steigt allerdings deutschlandweit deutlich.

WiesbadenAuf deutschen Straßen sind erstmals seit Einführung der Statistik weniger als 5000 Menschen innerhalb eines Jahres ums Leben gekommen. Für das vergangene Jahr zählte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden 4970 Verkehrstote, das waren 2,4 Prozent weniger als 2006. Nach Angaben des Amtes ist das die niedrigste Zahl von Unfalltoten seit Einführung dieser Statistik im Jahr 1953. Bezogen auf die Zahl der Einwohner starben 2007 in Deutschland 60 Menschen je eine Million Einwohner. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Verletzten, nämlich um 2,2 Prozent auf 431.500. Insgesamt musste die Polizei im vergangenen Jahr 2,3 Millionen Unfälle aufnehmen - 2,7 Prozent mehr als 2006.

Mehr Verkehrstote gab es im vergangenen Jahr unter anderem in Bremen (plus 19 Prozent oder 3 Menschen), im Saarland (plus 11 Prozent oder 6 Menschen) und in Bayern (plus 8,9 Prozent oder 81 Menschen). Auch in Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg stiegen die Zahlen. In allen anderen Bundesländern gab es weniger Verkehrstote. Prozentual am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der Opfer in Berlin (minus 24 Prozent oder 18 Menschen), Mecklenburg-Vorpommern (minus 22 Prozent oder 41 Menschen) und in  Rheinland-Pfalz (minus 18 Prozent oder 47 Menschen). (jam/dpa)

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