Sterbehilfe : Büro des früheren Hamburger Senators Kusch durchsucht

Die Staatsanwaltschaft hat die Wohnung und das Büro des ehemaligen Hamburger Senators Roger Kusch durchsucht. Wegen Sterbehilfe kann er nicht belangt werden, nun wird ihm ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz vorgeworfen.

Roger Kusch
Roger Kusch , der umstrittene Helfer. Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten.Foto: dpa

Nach der Sterbehilfe für vier Menschen hat die Staatsanwaltschaft der "Bild"-Zeitung zufolge Büro und Wohnungen des früheren Hamburger Justizsenators Roger Kusch durchsucht. "Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz", sagte Staatsanwalt Wilhelm Möllers der Zeitung (Samstag). Die Ermittler nahmen nach Informationen des Blattes Kuschs Hamburger Wohnung und Anwalts-Büro - zugleich Sitz seines Vereins "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe" - sowie eine Wohnung in seiner früheren Heimat Stuttgart unter die Lupe. Ausgangspunkt der Ermittlungen war der Tod einer 84 Jahre alten Rentnerin in Hamburg Ende September. (nis/dpa)

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