Steuerhinterziehung : "Crocodile Dundee" legt sich mit Fahndern an

Der "Crocodile Dundee"-Star Paul Hogan hat neuen Ärger mit der australischen Steuerbehörde. Die australischen Fahnder sind ihm nun auch in den USA auf den Fersen - Hogan hält das für illegal und wehrt sich lautstark.

Paul Hogan
Paul Hogan: Die Steuerfahnder sind ihm auf den Fersen. -Foto: ddp

SydneyDie australische Steuerbehörde hat "Crocodile Dundee"-Star Paul Hogan auf die Barrikaden gebracht. Sie hat sich auf der Suche nach nicht versteuerten Millionen nach einem Bericht der Zeitung "Australian" Zugang zu Hogans Konten in den USA verschafft. Der Schauspieler betrachte dies als illegal, sagte sein Anwalt in Australien der Zeitung.

Der einstige Monteur, der in dem Welthit 1986 den rauen Buschhelden verkörperte und zum Millionär wurde, zog am Freitag kräftig vom Leder: "Kommt doch und holt mich, ihr armseligen Miststücke", sagte er einem australischen Fernsehsender. "Sie können jeden Cent haben, den ich je verdient habe, wenn sie mir jeden Cent geben, den sie mit meinen Filmen gemacht haben."

Hogan (68) soll die Tantiemen aus seinen Filmen an der Steuer vorbei über Stiftungen und dubiose Steueroasen geschleust haben. Gegen ihn läuft seit zwei Jahren eine Untersuchung. Damals zog Hogan nach Kalifornien. Er ist dort mit der Hauptdarstellerin der Filme, der US-Schauspielerin Linda Kozlowski, verheiratet. Der Film über den australischen Busch-Helden und die amerikanische Reporterin wurde ein Welthit und der erfolgreichste australische Film aller Zeiten. (nim/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar