Strecke Hamburg-Berlin : ICE überfährt Hirsch

Ein ICE ist am Dienstag auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin mit einem Hirsch zusammengestoßen. Die Fahrgäste mussten eineinhalb Stunden auf einen Ersatzzug warten. Das Tier war sofort tot.

Pritzier/Schwerin Ein ICE hat am Dienstagvormittag auf dem Weg von Hamburg nach Berlin einen Hirsch bei Pritzier (Mecklenburg-Vorpommern) überfahren. Der Lokführer blieb unverletzt. Der Zug wurde so stark beschädigt, dass er nicht weiterfahren konnte.

Die Reisenden und das Zugpersonal seien mit dem Schrecken davongekommen, das Tier hingegen sei sofort tot gewesen, teilte die Bundespolizei-Inspektion Rostock mit.

Nach Angaben der Bundespolizei war durch den Wildunfall ein Druckluftschlauch gerissen, der für die Bremsen des ICE wichtig ist. Die Fahrgäste mussten eineinhalb Stunden auf einen Ersatzzug warten, bevor sie ihre Reise nach Berlin fortsetzen konnten, sagte eine Bahn-Sprecherin.

Da ein Gleis gesperrt werden musste, kam es zu erheblichen Verspätungen auf der Strecke. Der beschädigte ICE 793 sei in den Bahnhof Pritzier geschleppt worden. Am frühen Nachmittag war die Strecke wieder frei. (svo/ddp/dpa)

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