Welt : „Strominsel“ Berlin

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Was der Begriff „Versorgungssicherheit“ bedeutet, lernte die Bewag schon während der Blockade, seit 1948. Damals kappte die DDR die Stromversorgung in den Westteil der Stadt. Jede Kilowattstunde, die hier verbraucht wurde, musste auch hier produziert werden. Das klappte bis auf wenige kurze Ausfälle sehr gut. Es erforderte aber eben auch einen großen Aufwand. Die „Strominsel“ WestBerlin erhielt 1992 eine schmale Brücke zum Festland – in Gestalt einer 110 000-Volt-Notleitung in den Ostteil der Stadt, wo es immer einen Verbundbetrieb mit dem Umland gegeben hat. Erst am 7. Dezember 1994 ging die 380 000-Volt-Leitung zwischen West-Berlin und dem VEAG-Netz in Betrieb. gih

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