Stuttgart : 40 Verletzte bei Feuer in Tiefgarage

Ein Großfeuer ist am Neujahrsmorgen in einer Tiefgarage in Stuttgart ausgebrochen. Es ist unklar, ob Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst haben. Zunächst brannten Motorräder. Die Flammen griffen dann auf Autos über.

Lichterloh brannte es in der Tiefgarage in Stuttgart. 160 Feuerwehrleute waren fast die ganze Nacht im Einsatz.
Lichterloh brannte es am Neujahrsmorgen in der Tiefgarage in Stuttgart. 160 Feuerwehrleute waren fast die ganze Nacht im Einsatz.Foto: dpa

Bei einem Feuer in einer Tiefgarage in Stuttgart sind am Neujahrsmorgen etwa 40 Menschen verletzt worden, 9 von ihnen schwer. Zwei Motorräder waren nach ersten Ermittlungen in Flammen aufgegangen und hatten Autos in Brand gesetzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dichter Qualm stieg durch geöffnete Türen und verteilte sich über Treppenhäuser. Es sei unklar, ob Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst hatten, sagte ein Polizeisprecher.

Die wichtigste Aufgabe der Feuerwehrleute bestand zunächst darin, die Wohnanlage über der Tiefgarage zu räumen, falls das Feuer übergreift.
Die wichtigste Aufgabe der Feuerwehrleute bestand zunächst darin, die Wohnanlage über der Tiefgarage zu räumen, falls das Feuer...Foto: dpa

Feuerwehrleute retteten 92 Bewohner aus der Wohnanlage über der Parkgarage. Neun von ihnen wurden mit schweren Rauchvergiftungen in Kliniken gebracht. Die übrigen Menschen kamen vorrübergehend in einer Turnhalle unter, 30 Leute wurden am Ort behandelt. Die Feuerwehr hatte zunächst von zehn Schwerverletzten berichtet.

Völlig verrußt ist die Stuttgarter Tiefgarage am Neujahrstag, nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht hatten.
Völlig verrußt ist die Stuttgarter Tiefgarage am Neujahrstag, nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht hatten.Foto: dpa

160 Einsatzkräfte kämpften bis in die frühen Morgenstunden gegen die Flammen. In der Garage wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers mindestens zehn Fahrzeuge zerstört.

Zunächst müsse nun die Statik der Tiefgarage überprüft werden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Derzeit sei das Gebäude nicht betretbar. Das erschwere die Ermittlungen zur Ursache des Feuers. (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar