Südfrankreich : Bewaffneter verschanzt sich stundenlang in Hotel

Ein bewaffneter Mann hat in Südfrankreich einen großen Polizeieinsatz verursacht. Nach mehreren Stunden wurde er überwältigt, die Polizei hatte die Umgebung aufgrund eines Sprengstoffverdachts geräumt.

Ein bewaffneter Mann hat sich am Dienstag stundenlang in einem Hotel in Südfrankreich verschanzt und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der mit einem Messer bewaffnete Mann habe eine "Kiste" bei sich getragen, aus der Drähte ragten, verlautete am Dienstag aus Polizeikreisen. Das Hotel einer Billig-Kette wurde geräumt, die nahegelegene Autobahn zwischen Montélimar und Orange gesperrt. Erst nach mehren Stunden konnte der Mann überwältig werden.

Den Angaben zufolge war die Polizei zunächst zu dem Hotel in Bollène gerufen worden, weil der Mann sich geweigert hatte, seine Rechnung zu bezahlen. Daraufhin habe er sich in seinem Zimmer verschanzt. Sprengstoffspezialisten und Spürhunde sowie eine Spezialeinheit der Polizei rückten an.

Nach mehreren Stunden wurde der Bewaffnete am Abend schließlich überwältigt. Spürhunde suchten das Gebäude nach möglichem Sprengstoff ab. Die Autobahn konnte nach stundenlanger Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben werden. (AFP)

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