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Täter verletzt : Schüler nimmt seine Klasse als Geiseln

Der 15-jährige, der am Montag in den USA 23 Schüler und einen Lehrer mehrere Stunden als Geisel nahm und anschließend versuchte, sich selbst zu erschießen, ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen.

Wie US-Medien in der Nacht zu Dienstag berichteten, versuchte sich der jugendliche Täter selbst zu erschießen, als Polizisten das Klassenzimmer betraten, in dem er sich verschanzt hatte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Dienstag an den Schussverletzungen gestorben sei, wie die Behörden in Marinette, Wisconsin, mitteilten.

Der Jugendliche war am Montagnachmittag kurz vor Unterrichtsschluss mit einer Pistole oder einem Revolver bewaffnet in das Klassenzimmer in der Marinette Highschool gestürmt und hatte die 23 Schüler und einen Lehrer in seine Gewalt gebracht. Die Polizei sperrte das Schulgelände ab und nahm über den Lehrer telefonisch Kontakt mit dem Jungen auf.

Forderungen habe er nicht gestellt, sagte der örtliche Polizeichef Jeffrey Skorik. Auch die Motive des Schüler seien nicht bekannt. Kurz bevor die Polizei in das Klassenzimmer eindrang, hatte der Jugendliche bereits fünf Geiseln freigelassen. Die Geiseln berichteten, ihr Mitschüler habe deprimiert gewirkt, und sie hätten nicht den Eindruck gehabt, dass er ihnen wirklich ein Leid zufügen wollte.(dpa/AFP)

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