• Tennisstar kann sich eine neue Karriere gut vorstellen - Es gibt schon erste Pläne

Welt : Tennisstar kann sich eine neue Karriere gut vorstellen - Es gibt schon erste Pläne

Boris Becker ist offensichtlich auf dem Sprung zu einer neuen Karriere als Filmstar. Die Illustrierte "Bunte" meldete am Mittwoch vorab, die Produzenten der Erfolgsstreifen "Lola rennt" und "Männerpension", Stefan Arndt und Claus Boje, wollten den ehemaligen Tennisstar für die Filmbranche gewinnen. Becker selbst erklärte der Zeitschrift, er könne sich ein Filmengagement gut vorstellen. "Ich habe schon früher heimlich mit der Schauspielerei nach meiner Tenniskarriere geliebäugelt. Aber ich habe noch keine konkreten Angebote", sagte der dreimalige Wimbledonsieger. Der Tennisstar hatte bereits mit verschiedenen Werbe-Spots Erfahrungen vor der Kamera gesammelt. Zuletzt trat er in einem Spot für den Konzern AOL auf. Darin testete er den Internet-Zugang von AOL.

Produzent Arndt sagte, man brüte bereits seit drei Wochen über einem Projekt mit Becker. Über die Rolle ist sich Arndt auch schon klar: "Er wäre ein Tennisspieler, der an einen Wendepunkt gerät".

Auch Regisseur Max Färberböck ("Aimee und Jaguar") ist von der Idee angetan, dass Boris Becker zum Film geht. Er als Regisseur suche Menschen und nicht Schauspieler. Deswegen könne er sich gut vorstellen, Becker eine "große Rolle" zu geben.

Auch Regisseur Dieter Wedel, der so erfolgreiche Fernsehproduktionen wie "Der große Bellheim" gedreht hat, würde Becker sofort eine Rolle anbieten. Becker habe eine Aura, die nur wenige Schauspieler besäßen, sagte Wedel der "Bunten".

Der Produzent und Schauspieler Til Schweiger sagte mit Blick auf Arnold Schwarzenegger, es gebe auch Bodybuilder, die zu Weltstars wurden. "Warum sollte das ein Tennisstar nicht schaffen? Besetzen würde ich Boris Becker nur als das, was er ist: ein Held."

Til Schweiger selbst will an seinen Erfolg mit dem Film "Der bewegte Mann" anknüpfen. Das berichtet die Zeitschrift "Gala" in ihrer neuesten Ausgabe. Produzent Bernd Eichinger und der 35-jährige Schauspieler hätten bereits über eine Fortsetzung des Kassenschlagers aus dem Jahre 1994, der mehr als fünf Millionen Menschen in die Kinos lockte, gesprochen. "Noch ist nichts fertig", sagte Schweiger der Zeitschrift. "Bernd will ein richtig gutes Skript präsentieren, das dauert eben". Schweigers Berliner Manager Bela Jarczyk wollte am Mittwoch das Vorhaben nicht bestätigen.

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