Terrorismus : Mindestens 50 Tote bei Anschlägen im Irak

Bei einer Serie von Autobomben-Attentaten und Angriffen mit Handfeuerwaffen sind am Dienstag im Irak mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem sollen bei den Attentaten mehr als 170 Schiiten verletzt worden sein.

Bei einer Anschlagserie in Bagdad und anderen Teilen Iraks sind mindestens 50 Menschen getötet worden. Zudem seien bei den Attentaten direkt vor dem zehnten Jahrestag des Beginns des Irak-Krieges am Dienstag mindestens 171 Menschen verletzt worden, teilten Sicherheits- und Rettungskräfte mit.

Insgesamt ereigneten sich demnach 20 Explosionen und mehrere direkte Angriffe mit Feuerwaffen, die sich vor allem gegen Schiiten richteten.

Die Zahl der Toten war einer Aufstellung der Nachrichtenagentur AFP zufolge so hoch wie seit sechs Monaten nicht mehr bei Anschlägen. In den vergangenen Monaten hatten sunnitische Aufständische mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida immer wieder Anschläge auf Schiiten sowie auf Vertreter von Regierung, Justiz und Sicherheitskräften verübt. Die Regierung in Bagdad beschloss am Dienstag, die für April geplanten Wahlen in zwei irakische Provinzen wegen der kritischen Sicherheitslage zu verschieben. (AFP)

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