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Thailand : Zahl der Toten steigt nach Explosion in Bangkok

Thailänder beten am Erawan-Schrein in Bangkok. Jetzt gab es dort eine verheerende Explosion. Die Behörden sprechen von mindestens 19 Toten.

Bombenanschlag mit vielen Toten in Thailand. Die Explosion fand in der Nähe eines religiösen Schreins und eines Einkaufszentrums statt.
Bombenanschlag mit vielen Toten in Thailand. Die Explosion fand in der Nähe eines religiösen Schreins und eines Einkaufszentrums...Foto: AFP

Bei einer schweren Explosion in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind nach Medienangaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen und rund 100 verletzt worden. Die Polizei spricht bisher von 16 Toten. Unter den Opfern sei „eine erhebliche Zahl von Ausländern“, sagte Polizeisprecher Prawut Thavornsiri am Montagabend.

Auf einer Überwachungskamera war am Montag an einer belebten Kreuzung ein riesiger Feuerstoß zu sehen, dann rannten Passanten in verschiedene Richtungen davon.

Die Polizei geht von einem Bombenanschlag aus. Der Sprengsatz soll an einem Motorrad angebracht gewesen sein, hieß es.
Die umliegenden Einkaufszentren wurden geräumt. Die Polizei war unterwegs, um nach Sprengsätzen zu suchen. Am Ort der Explosion wurden nach Angaben von Augenzeugen zahlreiche Menschen verletzt. Es handelt sich um eine große Kreuzung im Ratchaprasong-Bezirk. Auf einer Ecke steht der berühmte und bei Touristen beliebte Erawan-Schrein. Thailänder beten dort, Touristen kommen, weil bis spät in den Abend dort mehrmals pro Stunde Tänzerinnen in prunkvollen Kostümen auftreten. „Ich habe im Hyatt-Erawan-Hotel zu Abend gegessen, als eine riesige Explosion das Gebäude erschüttert hat“, berichtete Eric Seldin, der in Bangkok arbeitet. „Als wir 15 Minuten später nach draußen durften, habe ich mehrere mit Tüchern bedeckte Körper gesehen.“

Ein Polizeisprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich um eine Bombe gehandelt habe. "Ich kann bestätigen, dass es eine Bombe war, wir können noch nicht sagen, welchen Typs", sagte Polizeisprecher Prawut Thavornsiri. (dpa, AFP, Reuters)

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