Tierquälerei : Katze in der Mikrowelle sollte ein "Scherz" sein

Ein Schotte, der seine Katze in der Mikrowelle erhitzt hat, ist wegen Tierquälerei verurteilt worden. Seine Erklärung für die Tat: Im Vollrausch habe er einen Scherz machen wollen.

London Ein Schotte, der im Vollrausch ein kleines Kätzchen in eine Mikrowelle gesteckt und das Gerät eingeschaltet hatte, ist wegen Tierquälerei am Donnerstag zu 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Außerdem darf der 18-Jährige sieben Jahre lang keine Haustiere mehr halten. Der junge Mann hatte die vier Wochen alte Katze zehn Sekunden lang in die Mikrowelle gesteckt, bevor ein geschockter Freund das zuckende Tier aus dem Gerät holen konnte. Tierärzte mussten die schwer verletzte Katze einschläfern.

Der 18-Jährige bezeichnete die Tat als einen Scherz, der zu weit gegangen sei. Tierschützer hatten eine Haftstrafe für den Mann gefordert, der beim Verlassen des Gerichts in Forfar im Osten Schottlands ausgebuht wurde, wie die BBC berichtete. Bevor er die Katze bei der Tat im vergangenen Oktober in die Mikrowelle legte, hatte der Mann nach eigenen Angaben eine halbe Flasche Whisky getrunken. (mpr/dpa)

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