Tochter von Whitney Houston gestorben : Trauer um Bobbi Kristina Brown

Es kam nicht überraschend, ein Schock ist es dennoch. Bobbi Kristina Brown, die Tochter von Whitney Houston, ist tot. Prominente aus dem Musik- und Showgeschäft trauern.

Nach sechs Monaten im Koma ist Bobbi Kristina Brown, Whitney Houstons Tochter, am Sonntag mit 22 Jahren gestorben.
Nach sechs Monaten im Koma ist Bobbi Kristina Brown, Whitney Houstons Tochter, am Sonntag mit 22 Jahren gestorben.Foto: Reuters/Fred Prouser

Familienangehörige und Prominente aus dem Musik- und Showgeschäft trauern um Bobbi Kristina Brown. Die Tochter von Whitney Houston war nach übereinstimmenden Medienberichten am Sonntag in einem Hospiz in Duluth bei Atlanta gestorben. Die 22-Jährige hatte ein halbes Jahr im Koma gelegen, zuletzt hatten die Ärzte keine Hoffnung mehr. Sie war Ende Januar leblos in einer Badewanne gefunden worden - so wie ihre Mutter drei Jahre zuvor. Whitney Houston war im Februar 2012 gestorben. Sie war 48 Jahre alt.

„Bobbi Kristina Brown ist im Kreise ihrer Familie gestorben“, hieß es in einer Erklärung der Familie, aus der mehrere amerikanische Medien zitierten. „Sie hat endlich Frieden in den Armen Gottes gefunden. Wir möchten noch einmal allen für die große Liebe und die Unterstützung in den vergangenen Monaten danken.“ Das Statement war auch auf der Website der Plattenfirma Legacy Recordings zu lesen, die sich um den musikalischen Nachlass Houstons kümmert. Popdiva Dionne Warwick (74) nannte Bobbi Kristina ein „gutes Mädchen“: „Sie wird vermisst, das ist sicher“, sagte die Cousine von Whitney Houston am Sonntagabend in einer US-Talkshow, wie das Portal „Us Weekly“ berichtete. Warwick ergänzte: „Sie war ein Schatz“. „Endlich in Frieden“, twitterten US-Moderatorin Oprah Winfrey und der britische Sänger Boy George. „Es ist zu schade“, ergänzte der 54-Jährige.

Die US-Rapperin Missy Elliott verabschiedete sich ebenfalls auf Twitter von Brown: „Ich bin wirklich traurig. Ruhe in Frieden mit Deiner Mutter.“ Bobbi Kristina war das einzige Kind von Houston („I Will Always Love You“) und Bobby Brown („My Prerogative“). Die beiden hatten 1992 geheiratet, 2007 wurden sie nach einem langen Konflikt geschieden. Houston hatte nach Alkohol- und Rauschgiftproblemen immer wieder ein Comeback versucht und war durchaus erfolgreich gewesen, hatte aber nie an die Triumphe der späten achtziger und frühen neunziger Jahre anknüpfen können.

Sie starb kurz vor der Grammy-Verleihung 2012 in einem Hotel in Beverly Hills. Fast auf den Tag drei Jahre später wurde ihre Tochter in ihrem Haus reglos in einer Badewanne gefunden, angeblich mit dem Gesicht nach unten. Die junge Frau hatte seitdem das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Die Familie verbreitete verschiedene Meldungen über ihren Gesundheitszustand und trug öffentlichen einen Streit mit Nick Gordon aus. Browns Freund und angeblich auch Verlobter hatte Anwälte beauftragt, um Fragen wie den Zugang zu der Bewusstlosen zu klären. Gordon hatte Brown auch in der Badewanne gefunden. Vor einem Monat war die junge Frau in ein Hospiz verlegt worden. „Sie ist jetzt in Gottes Händen“, hatte ihre Tante Pat erklärt. (dpa)

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