Tod einer Diva : Whitney Houston ist nicht ertrunken

Die Spekulationen um Todesursache von whitney housten halten an. Ihre Tochter musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Albumverkäufe und Downloads ihrer Songs im Internet schnellen nach oben.

Bobbi Kristina Brown mit ihrer Mutter Whitney Houston vor einem Jahr.
Bobbi Kristina Brown mit ihrer Mutter Whitney Houston vor einem Jahr.Foto: dpa

Wilde Spekulationen ranken sich um den Tod von Whitney Houston, die seit vielen Jahren Probleme mit Alkohol und Drogen hatte. Illegale Drogen habe man im Hotelzimmer nicht gefunden, hieß es seitens der Polizei in Los Angeles. Allerdings seien größere Mengen an Tabletten sichergestellt worden. Medien spekulierten zunächst, dass die Sängerin nach Einnahme von Tabletten in der Badewanne eingeschlafen und ertrunken sei. Einen Tod durch Ertrinken schließen die Behörden zur Zeit allerdings aus. Auch Fremdverschulden sei auszuschließen, heißt es. Man gehe davon aus, dass die Diva zum Zeitpunkt ihres Todes alleine im Hotelzimmer war. Über den Zustand des Zimmers äußert sich die Polizei nicht, da die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Auch ein toxikologisches Gutachten wird frühestens in sechs Wochen fertiggestellt sein, vorher werden auch andere Details der Obduktion nicht freigegeben. Bei Todesfällen mit hohem öffentlichen Interesse sei eine solche Verzögerung üblich, hieß es.

Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die 18-Jährige, die aus der skandalträchtigen Ehe mit Bobby Brown stammt, musste jedoch nur wegen eines Schocks und zeitweiligen Angstzuständen behandelt werden und wurde wieder entlassen.

Whitney Houston - Leben und Tod einer Pop-Diva
Sie war "The Voice" - die Stimme. Die Stimme einer Generation von Sängerinnen, von Diven, wie sie derzeit auf dem Musikolymp vergeblich gesucht werden: Withney Houston.Weitere Bilder anzeigen
1 von 24Foto: Reuters
13.02.2012 14:13Sie war "The Voice" - die Stimme. Die Stimme einer Generation von Sängerinnen, von Diven, wie sie derzeit auf dem Musikolymp...

Houstons Alben verbuchten in den USA Rekord-Umsätze. Gemeinsam mit Adele führt Houston die Verkaufscharts an, in vielen Plattenläden waren die CDs in kürzester Zeit ausverkauft.

Auch Deutschland meldet einen Ansturm. Am Sonntag wurden die Alben 100 Mal so oft runtergeladen, wie vor ihrem Tod. Auf Radiosendern wurden ihre Songs rauf und runter gespielt, die Downloads lagen etwa 100
mal über dem durchschnittlichen Maß, und auch der Spielfilm „Bodyguard“ verzeichnete in der ARD am späten Sonntagabend eine gute Einschaltquote. Bis Montagmorgen wurden die Lieder der 48-Jährigen mehr als 1000 mal im Hörfunk gespielt, wie die Marktforschungsfirma Nielsen Music Control (Baden-Baden) mitteilte.

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