TRAUER IN HOPSTEN : Kritik am Krisenstab

Das öffentliche Leben in Hopsten steht still. Schützenfest, goldene Hochzeiten und andere Veranstaltungen wurden abgesagt. Zu tief sitzt der Schock in der nordrheinwestfälischen Gemeinde über das schwerste Busunglück in Deutschland seit 15 Jahren, bei dem auf der A 14 nahe Dessau 13 Menschen ums Leben kamen und 36 teilweise schwer verletzt wurden. Alle kamen aus Hopsten. Die Hinterbliebenen beklagen, sie seien zu lange über das Schicksal ihrer Angehörigen im Ungewissen gelassen worden. Erst 15 Stunden nach dem Unfall habe es Klarheit über die Identität der Toten gegeben, sagte Hopstens Bürgermeister Winfried Pohlmann. In der Gemeinde fand am Dienstagabend ein erster Gedenkgottesdienst für die Opfer statt. ctr

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