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Türkei : Heißluftballons kollidieren in der Luft: Drei Tote

Zwei Heißluftballone stoßen in der Türkei in 300 Metern Höhe zusammen. Einer von ihnen stürzt ab, drei Passagiere kommen ums Leben. Glimpflicher verläuft die Notwasserung eines Ballons in Schleswig-Holstein.

Bei einem Unfall mit einem Heißluftballon in der Türkei starb ein Mensch.
Bei einem Unfall mit einem Heißluftballon in der Türkei starb ein Mensch.Foto: dpa

Nach dem Absturz eines Heißluftballons in der Türkei ist eine dritte Touristin ihren schweren Verletzungen erlegen. Die 76 Jahre alte Frau stamme wie die ersten beiden Opfer des Unglücks aus Brasilien, berichteten türkische Medien am Dienstag. Ärzte behandelten weiter 22 bei dem Absturz verletzte Touristen. Ihr Ballon war am Montag über den Felsenlandschaften Kappadokiens mit dem Korb eines zweiten Ballons zusammengeprallt und aus etwa 300 Metern Höhe zu Boden gestürzt.

Kappadokien zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Ballonfahrten dort sind eine beliebte Attraktion für Urlauber, die den Blick aus der Luft auf Höhlenklöster und gewaltige Felsformationen erleben wollen.
Oft starten Dutzende Ballons zu den Touren. Vor vier Jahren war in der Region bei einem Zusammenstoß von zwei Ballons bereits ein Brite ums Leben gekommen.

Glimpflicher verlief ein Ballon-Vorfall in Schleswig-Holstein tags zuvor. Dort musste ein Heißluftballon auf einem See notwassern. Wie die Polizei am Montag mitteilte, blieben die neun Insassen bei dem Manöver am Sonntagabend auf dem Suhrer See bei Plön unverletzt.

Windstille sei dem Ballonfahrer zum Verhängnis geworden, erläuterte die Polizei. Er habe sein ganzes Gas aufgebraucht, ohne vom Fleck zu kommen. Deswegen sei das Fahrzeug langsam auf den See gesunken. Zuvor habe das Bodenpersonal der Ballonmannschaft die Polizei alarmiert, so dass ein Boot die unfreiwillig gewasserten Ballonfahrer sofort aufnehmen konnte. (dpa)

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