ÜBERFÄLLE AUF SCHULEN : Massaker in Oklahoma verhindert

In den USA ist einem Zeitungsbericht zufolge ein weiteres Schulmassaker verhindert worden. Polizisten hätten am Freitag im

Bundesstaat Oklahoma einen verdächtigen Schüler festgenommen, berichtete die Zeitung „Tulsa World“ am Samstag.

Der 18-Jährige habe Mitschüler an der Highschool der Stadt Bartlesville in die Aula locken wollen, um sie nach Verschließen der Türen zu erschießen. Unter Berufung auf die Polizei hieß es, dabei hätten auch Bomben eingesetzt werden sollen.

Ein Zusammenhang mit dem Massaker an der Grundschule in Newtown scheint ausgeschlossen. Denn bereits zwei Tage vor dem Anschlag in Newtown habe der 18-Jährige in Oklahoma Mitschüler zur Teilnahme animieren wollen. Die Polizei wollte sich offiziell nicht zu diesem Bericht äußern.

Auch in China gab es am Freitag einen Überfall auf eine Grundschule. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann habe am Freitagmorgen zunächst eine 85-jährige Frau in ihrem Haus in Guangshan in der Provinz Henan angegriffen und sei dann mit einem Küchenmesser auf 22 Kinder am Eingang der benachbarten Grundschule losgegangen, meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Die meisten der Schüler im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren hätten Verletzungen erlitten, Tote gab es keine. Der Täter wurde festgenommen. Seit dem Schulmassaker von Nanping 2010, bei dem ein früherer Arzt acht Grundschüler erstochen hatte, kam es in China zu mindestens sechs ähnlichen Vorfällen. dpa/rtr

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