Überflutung : 180 Tote auf den Philippinen

Durch etliche Erdrutsche nach heftigem Regen sind auf den Philippinen mehr als 180 Menschen getötet worden.

Pangasinan - Die Erdrutsche im bergigen Norden des Landes waren durch den Taifun „Parma“ ausgelöst worden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit „Parma“ auf mehr als 540. „So viel Regen wie jetzt gab es noch nie in der Region“, sagte Glen Rabonza vom Katastrophenschutzzentrum. Auch die Provinz Pangasinan stehe unter Wasser. Tausende Menschen saßen auf den Dächern ihrer Häuser fest. Das Wasser reichte derweil bis in den zweiten Stock. Nach Schätzungen von Unicef sind inzwischen eine Million Kinder auf den Philippinen von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen.

Die größten Gefahren seien Durchfall, Lungenentzündung und Infektionskrankheiten, erklärte das Kinderhilfswerk.

Taifun „Parma“ war am vergangenen Samstag auf die Philippinen getroffen und überzieht das Land seitdem mit heftigen Regenfällen. „Parma“ traf genau eine Woche nach dem verheerenden Tropensturm „Ketsana“ auf Land. Durch „Ketsana“ waren bereits mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind von den verschiedenen Naturkatastrophen laut Unicef über vier Millionen Menschen betroffen. Zwischen 300 000 und 400 000 Menschen halten sich im Großraum Manila in Notunterkünften auf. AFP

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