Umwelt : Rekordschäden an der Ozonschicht

Die Ozonschicht über der Antarktis ist binnen eines Jahres noch nie so geschädigt worden wie im Jahr 2006.

Paris - Rund 40.000 Tonnen Ozon seien verloren gegangen, teilte die europäische Raumfahrtorganisation Esa am Montag nach Satellitenmessungen mit. Der bisherige Rekord seien 39.000 Tonnen verlorenes Ozon im Jahr 2000 gewesen. Die Dichte der durch schädigende Chemikalien ausgedünnten Ozondecke entspreche in etwa dem Wert nach dem bisherigen Rekordschwund von 1990, teilte die Esa weiter mit.

Der extreme Ozonverlust könne durch die besonders niedrigen Temperaturen über der Antarktis erklärt werden, sagte Esa-Mitarbeiter Claus Zehner. Die Ozonschicht schützt vor gefährlicher UV-Strahlung und ist bedroht durch schädigende Chemikalien wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). (tso/AFP)

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