Umzug : Oberbürgermeister Ude will Loveparade nach München holen

Die Stadt München zeigt Interesse an der Loveparade. Aber auch mehrere Städte aus dem Ruhrgebiet sind nach Angaben der Veranstalter noch im Rennen.

Berlin - Auf Einladung der Stadt München treffen sich am Freitag Organisatoren der Berliner Loveparade mit Vertretern der bayrischen Landeshauptstadt. Ziel sei ein möglicher Umzug des Technospektakels nach München, sagte ein Sprecher der Loveparade Berlin GmbH. Wie aus einem Schreiben des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD) hervorgeht, unterstützt dieser die Pläne.

Die Loveparade Berlin GmbH hatte am 21. Februar die Absage für ihre diesjährige Parade in Berlin verkündet. Als Grund war mangelnde Unterstützung des Berliner Senats angegeben worden. Daraufhin hatten die Organisatoren 60 europäischen Städten die Parade angeboten. Verhandlungen mit Köln scheiterten, Stuttgart zog eine Bewerbung zurück. Ein anderer Veranstalter, die so genannte B-Parade, sagte ihren als Ersatz für die Loveparade angemeldeten Berliner Umzug Anfang Mai ab.

Auf Veranstalterseite soll das Gespräch in München von Geschäftsführer Rainer Schaller geführt werden. Der Betreiber einer Fitnessstudio-Kette ist seit 31. Oktober 2006 zu 100 Prozent Eigentümer der Gesellschafteranteile an der Loveparade GmbH. Diese hält die Rechte an der seit 1989 veranstalteten Feier. Zudem will Schaller am Mittwoch (16. Mai) nach Aussagen seines Sprechers mit fünf Zentren des Ruhrgebietes "ein klärendes Gespräch führen". Ziel sei auch hier die Veranstaltung der Loveparade. (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben