Unfall : Beinahe-Katastrophe in Frankfurter U-Bahn

Ein Bagger bohrt ein Gestänge in den Waggon einer U-Bahn. Die Stromverbindung reißt ab. Die Fahrgäste kommen aber unverletzt mit dem Schrecken davon. Es fehlte aber nicht viel zur Katastrophe, sagt die Verkehrsgesellschaft.

Frankfurt am MainFahrgäste der Frankfurter U-Bahn sind knapp einer Katastrophe entronnen. Bei Bauarbeiten hatte ein Bagger mit seinem Bohrgestänge die Decke der U-Bahn-Röhre durchbrochen, so dass der Bohrer in den Fahrweg der Züge hineinragte, wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mitteilte. Eine stadteinwärts fahrende Bahn der Linie U 7 riss sich an dem 1,50 Meter langen Metallstück alle drei Stromabnehmer ab und blieb ohne Stromversorgung nach etwa 200 Metern stehen. Die unverletzten Fahrgäste seien mit dem Schrecken davon gekommen und hätten ohne Probleme die nächste Station zu Fuß erreicht, sagte VGF-Sprecher Bernd Conrads.

Die Statik des Tunnels sei ersten Untersuchungen zufolge nicht gefährdet, teilte die VGF weiter mit. In der Decke klaffte ein Loch von etwa 50 Zentimeter Durchmesser. "Der Unfall ist glücklicherweise glimpflich abgelaufen. Es hätte viel schlimmer kommen können, wenn der Bohrer noch weiter hineingeragt hätte", sagte Conrads. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. (ctr/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben