Unfall in Neuseeland : Stachelrochen attackiert Fischer - fast verblutet

Nach dem Angriff eines Stachelrochens ist ein Fischer in Neuseeland fast gestorben. Der Mann hatte schon ein Viertel seines Blutes verloren, ehe er mit einem Helikopter von seinem Boot vor der Küste von Auckland gerettet wurde.

WellingtonDer Fischer Gavin Scoles (43) hatte versucht, den Rochen aus seinem Netz zu befreien und zurück ins Meer zu werfen. Dabei traf ihn der Stachel im Oberschenkel und verletzte eine Arterie. "Ich habe den Stachel rausgezogen, und dann begann das Blut zu spritzen. Mein Boot sah aus wie ein Schlachthaus", sagte Scoles. Die Sanitäter lobten die Crew des Bootes, die sofort einen Druckverband anlegte. Noch besser wäre es aber gewesen, den Stachel in der Wunde zu lassen, meinten sie. Ärzten im Krankenhaus gelang es, die Blutung zu stoppen, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald".

Vor einem Jahr war der bekannte australische Tierfilmer Steve Irwin am Great Barrier Reef in Australien beim Tauchen von einem Stachelrochen ins Herz getroffen worden und verblutet. (mit dpa)

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