Unfall : Viele Tote bei Zugunglück im Kongo

Bei einem schweren Zugunglück im Kongo sind mindestens 60 Menschen getötet und weitere 280 verletzt worden. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar.

Der Unfall ereignete sich rund 60 Kilometer von der Hafenstadt Pointe-Noire am Atlantik entfernt. Die Bahngesellschaft CFCO machte zunächst keine Angaben zum Verlauf des Unglücks. Ein Augenzeuge sagte, der Zug mit sechs Passagierwaggons sei in einer Kurve bei voller Geschwindigkeit entgleist. Aus dem Umfeld der Rettungsteams verlautete, möglicherweise sei der Zug mit Passagieren und Waren überladen gewesen. Ein Angestellter der Stadt Pointe-Noire sagte, 280 Menschen seien verletzt worden, davon 80 schwer. Zuvor hatte es geheißen, 49 Menschen seien getötet und mehr als 200 weitere verletzt worden.

Die 510 Kilometer lange Bahnstrecke der CFCO ist die wichtigste Verbindung zwischen der Hauptstadt Brazzaville und Pointe-Noire am Atlantik. Sie verläuft in weiten Teilen entlang des Kongo-Flusses. Die Bahnstrecke wurde zwischen 1921 und 1934 unter der französischen Kolonialherrschaft gebaut. 1991 kamen auf derselben Strecke bei einer Zugkollision 100 Menschen ums Leben. (AFP)

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