Unglück vor den Philippinen : Fähre wird auf Giftspuren untersucht

Gut eine Woche nach dem schweren Fährunglück mit hunderten Toten auf den Philippinen haben Experten Wasserproben an dem Wrack genommen. Die Bergung war wegen eines Containers mit hochgiftigen Pestiziden unterbrochen worden.

Fährunglück
Bergungsarbeiten an der "Princess of the Seas". -Foto: dpa

Manila Experten wollen feststellen, ob ein Container mit giftigen Pestiziden an Bord der "Princess of the Seas" ausgelaufen ist, berichtete die Küstenwache. Wenn keine Giftspuren im Wasser sind, soll der Container gehoben werden. In dem Wrack werden noch hunderte Leichen vermutet.

Die Fähre war am 21. Juni mit gut 860 Menschen an Bord in einen Taifun geraten und vor der Insel Sebuyan 300 Kilometer südlich von Manila gesunken. Nur 56 Menschen überlebten. Die Bergung der Opfer war am Freitag unterbrochen worden, als die brisante Fracht der Fähre bekannt wurde. Das Pflanzenschutzmittel ist hochgiftig. 100 Taucher, die dort im Einsatz gewesen waren, wurden sofort abgezogen. (küs/dpa)

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