Unsicherheit beim Gebrauchtwagenkauf : Sachverständige gefragt
14.12.2012 12:04 UhrViele Autofahrer würden beim Gebrauchtwagenkauf einen neutralen Sachverständigen einschalten. Das hat eine Umfrage der Prüforganisation Dekra ergeben. Fast zwei Drittel der Befragten (61 Prozent) sagen demnach, dass sie nur ein vom Experten geprüftes Auto gebraucht kaufen würden, um sich vor Reinfällen zu bewahren. Eine neue Hauptuntersuchung würde jeder zweite Befragte (56 Prozent) verlangen. Auf eine Gebrauchtwagen-Garantie setzen 48 Prozent, 45 auf einen Begleiter, der sich mit Autos auskennt. Die meisten potenziellen Käufer (74 Prozent) würden außerdem eine Probefahrt machen.
Die Wahl des Verkäufers spielt beim Gebrauchtwagenkauf nur eine untergeordnete Rolle: Zwar favorisiert die Mehrheit (68 Prozent) den Markenhändler.
Aber 43 Prozent würden sich auch bei Privatleuten umschauen, und für jeden Fünften (20 Prozent) kommen Internetanbieter infrage.
Dekra-Sprecher Tilman Vögele-Ebering rät Interessenten außerdem, vorm Kauf zum Beispiel den Kilometerstand zu prüfen. „Wenn Reparaturrechnungen oder Kundendienstheft vorliegen, kann man den Kilometerstand daran verifizieren.“ Ist die Lücke zwischen Kotflügel und Motorhaube größer oder kleiner als bei dem Modell üblich, kann das ein Hinweis auf einen Unfallschaden sein. Und befindet sich nicht genug Kühlflüssigkeit im Behälter, ist er eventuell undicht. (dpa)
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