Unwetter : Ein Toter bei Stürmen in Frankreich

Bei schweren Stürmen sind in Frankreich am Freitag ein Mensch getötet und weitere verletzt worden. Landesweit waren 230.000 Haushalte ohne Strom.

Paris - In Paris wurde ein Mann durch eine Werbetafel erschlagen, die von einer Windbö herabgerissen worden war. Zwei weitere Passanten wurden nach Polizeiangaben durch die Reklame-Tafel verletzt. In der zentralfranzösischen Kleinstadt Vaugneray erlitten zwei Menschen Verletzungen, als ein Baum auf Autos stürzte. Landesweit waren 230.000 Haushalte ohne Strom. Die Sturmböen erreichten teilweise Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 Stundenkilometern. Laut dem Energiekonzern EDF waren mehr als tausend Mitarbeiter im Einsatz, um beschädigte Leitungen zu reparieren.

Die Stadtverwaltung von Paris schloss vorsorglich Parks und Friedhöfe, um Unfälle durch umstürzende Bäume zu verhindern. In der Pariser Vorstadt Saint-Cloud wurde ein Pferderennen abgesagt. Der Wetterdienst Météo France hatte vor einem "sehr ernsthaften" Sturm gewarnt, der von Westen nach Norden über Frankreich ziehen und Böen von bis zu 120 Stundenkilometern in der Hauptstadt-Region bringen sollte. Am Nachmittag klarte das Wetter in Paris wieder auf, bis zum Abend wurde eine Beruhigung in ganz Frankreich erwartet. (tso/AFP)

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