Unwetter : Mehrere Tote nach Tornados in den USA

Eine neue Serie tödlicher Tornados hat in den USA am Wochenende mindestens acht Menschen das Leben gekostet, darunter befindet sich auch ein Kleinkind. Experten warnen: Die Tornado-Gefahr ist noch lange nicht gebannt.

WashingtonMindestens 50 Menschen wurden verletzt, als die Stürme durch die Bundesstaaten Iowa und Minnesota zogen, wie US-Medien meldeten. Begleitet von schwerem Hagel und heftigen Regen schlugen die Tornados mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern Schneisen der Zerstörung: Dutzende Häuser wurden von der Urgewalt der Wirbelstürme regelrecht zerfetzt, Strommasten und Bäume knickten um, Autos wurden umhergewirbelt.

Am schwersten wurde den Angaben zufolge im Nordwesten Iowas die kleine Gemeinde Parkersburg getroffen, wo alleine fünf Menschen starben. Zwei weitere Todesopfer meldeten die Behörden aus dem benachbarten Ort New Hartford. Für mehrere betroffene Landkreise rief Iowas Gouverneur Chet Culver den Katastrophenzustand aus. In Minneapolis (Minnesota) starb ein zweijähriges Kind, seine Eltern und ein weiteres ihrer Kinder erlitten Verletzungen.

In diesem Jahr kamen in den USA Medienberichten zufolge bislang mehr als 100 Menschen bei Tornados ums Leben. 2007 starben in den ersten fünf Monaten des Jahres 74 Menschen, im gesamten Jahr gab es 81 Todesopfer. Meteorologen warnen, dass die Gefahr noch nicht vorüber ist, da die Tornado-Saison bis in den Frühsommer reicht. Mit einer neuen Serie von Wirbelstürmen sei dann im Herbst zu rechen, hieß es. (sba/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben