Unwetter : Orkan, Taifun und Hurrikan

Europäischer Orkan, asiatischer Taifun oder amerikanischer Hurrikan: Für Meteorologen sind dies nur unterschiedliche Bezeichnungen für ein und das selbe Wetterphänomen.

Karlsruhe - Um ein großes Tiefdruckgebiet bildet sich ein Sturmfeld, das je nach Stärke und Größe erhebliche Verwüstungen anrichten kann. Der Hurrikan "Katrina" etwa, der im August 2005 New Orleans verwüstete und mehreren tausend Menschen das Leben kostete, wurde aus einem tropischen Tief geboren. Zu vergleichbar schweren Katastrophen kam es in Europa noch nicht. Aber auch hier richteten Winterorkane schon erhebliche Schäden an und kosteten Dutzende Menschen das Leben.

Von Orkanen sprechen Seefahrer und Meteorologen ab Windstärke 12. Dies ist der höchstmögliche Wert auf der nach dem britischen Admiral Francis Beaufort benannten Beaufort-Skala. Windstärke 12 entspricht einer Windgeschwindigkeit von mehr als 118,5 Stundenkilometern. Die See erreicht dann Wellenhöhen von bis zu 20 Metern. Im Binnenland sind solche Stürme selten. Treten sie doch auf, dann entwurzeln sie selbst starke Bäume und verursachen schwere Verwüstungen. (tso/AFP)

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