Unwetter : Schwere Schäden nach Sturm im Südwesten

Ein Unwetter mit Sturmböen hat in Teilen Baden-Württembergs zu einem Dauereinsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. In Freiburg wurden eine Frau und ein Kind leicht verletzt, als ein Baum auf ihr Auto stürzte.

Freiburg - Betroffen waren insbesondere der Raum Freiburg sowie Baden-Baden, Rastatt und Lörrach. Zahlreiche Straßen mussten wegen entwurzelter Bäume oder Überflutungen vorübergehend gesperrt werden. In Wittnau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde der Strom abgestellt, nachdem ein Strommast umgeknickt war. An Fahrzeugen und Dächern kam es teilweise zu erheblichen Sachschäden. Im Raum Titisee blieben außerdem zwei Züge liegen. Generell sprach die Polizei aber von einem "glimpflichen Ausgang" des Sturms.

In der Schweiz lösten Regenfälle und Stürme Erdrutsche und Überschwemmungen aus. Der San-Bernardino-Pass musste am Dienstagabend nach Behördenangaben voll gesperrt werden. Während die Passstraße am Morgen Richtung Süden wieder geöffnet wurde, blieb die Strecke in Richtung Norden wegen Überschwemmungen vorerst weiter blockiert. Im Tessin wurde nach Erdrutschen ein Teilstück einer Autobahn gesperrt. In Zürich wurde eine Frau durch einen umstürzenden Baum verletzt. Landesweit richtete der Sturm mit Windstärken von bis zu 130 Stundenkilometern schwere Schäden an. (tso/ddp)

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