Unwetter : Taifun "Nesat" trifft Hongkong

Der Taifun "Nesat", der am vergangenen Dienstag über den Philippinen wütete, erreichte nun die Millionenmetropole Hongkong. Das öffentliche Leben wurde weitgehend lahmgelegt. Auf den Philippinen stieg die Zahl der Toten auf 35.

Mit ungeheurer Wucht hat der Taifun „Nesat“ bereits am Dienstag die philippinische Millionenmetropole Manila erfasst. Nun traf der Taifun auch die Millionenmetropole Hongkong. Hier die ersten Fotos.Weitere Bilder anzeigen
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29.09.2011 08:47Mit ungeheurer Wucht hat der Taifun „Nesat“ bereits am Dienstag die philippinische Millionenmetropole Manila erfasst. Nun traf der...

Der Taifun “Nesat“ hat am Donnerstag die Millionenmetropole Hongkong erreicht. Das öffentliche Leben wurde weitgehend lahm gelegt. Die Börse, Gerichte, Schulen und Regierungsgebäude blieben geschlossen, der Zugfahrplan wurde eingeschränkt. Auch im Flugverkehr gab es Beeinträchtigungen. Die lokale Beobachtungsstelle gab eine Sturmwarnung von acht auf einer Skala von zehn aus. “Nesat“ wütete mit Windgeschwindigkeiten von bis 116 Kilometern pro Stunde.

Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Taifun „Nesat“ weiter gestiegen. 35 Menschen seien bislang ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. Da noch 45 weitere vermisst würden, sei davon auszugehen, dass die Opferzahl weiter steige. Bei den Vermissten handele es sich überwiegend um Fischer, die trotz Warnungen auf das Meer hinaus gefahren seien. Der Sturm war am Dienstag auf die Hauptinsel Luzon getroffen. Durch die heftigen Regenfälle war es vielerorts zu Erdrutschen gekommen. Der geschätzte Schaden beläuft sich allein in der Landwirtschaft auf 2,3 Millionen Dollar.

Ebenfalls schwer betroffen war die philippinische Millionenmetropole Manila. Obwohl das Auge des Sturms rund 240 Kilometer weiter nordöstlich lag, fegten gewaltige Taifunausläufer über die Hauptstadt, entwurzelten Bäume, rissen Strommasten um und setzten ufernahe Bezirke unter Wasser. Zehntausende Menschen waren auf der Flucht. In Manila und im Nordosten des Landes fiel der Strom aus. Erdrutsche versperrten die Straßen. Das Tiefdruckgebiet hatte einen Durchmesser von 600 Kilometern. Als nächstes wird der Taifun auf die chinesische Insel Hainan treffen. (AFP, Reuters)

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