Unwetter : Tote und Verletzte durch Blitze

Mehrere Opfer bei Gewittern: In Südtirol starben zwei Menschen durch Blitze, in Oberbayern wurden 16 Soldaten teilweise schwer verletzt.

Nach der Hitze gab es in weiten Teilen Deutschlands und Südeuropas heftige Gewitter.
Nach der Hitze gab es in weiten Teilen Deutschlands und Südeuropas heftige Gewitter.Foto: dpa

Blitze haben am Mittwoch einen deutschen Bergwanderer in Südtirol getötet und 16 Soldaten in Bayern verletzt. Der 34 Jahre alte Wanderer aus Düsseldorf sei unter anderem mit seiner Frau an der Rotwandspitze in den Dolomiten unterwegs gewesen, als ein Gewitter aufgezogen sei, sagte ein Mitarbeiter der Bergrettung Aiut Alpin Dolomites.

Am Mittwoch Tag starb zudem ein Südtiroler an den Folgen eines Blitzeinschlags im Langtauferer Tal, wie das Onlineportal „Stol.it“ unter Berufung auf die Bergrettung berichtete. In Südtirol waren nach einer langen Hitzeperiode Unwetter erwartet worden.

Nahe Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) in Oberbayern verletzte ein Blitz 16 Soldaten teils schwer. Die Soldaten der Bundeswehr absolvierten im Rahmen ihrer Grundausbildung ein Biwak - ein provisorisches Nachtlager im Freien -, als am Nachmittag ein Unwetter über die Region zog und der Blitz einschlug. Drei Verletzte wurden sofort in Krankenhäuser gebracht, die übrigen vor Ort erstversorgt, wie die Polizei mitteilte. Im Einsatz waren 17 Rettungsfahrzeuge, zwi Rettungshubschrauber sowie Polizei und Bergwacht.

Auch in Sachsen sind bei schweren Unwettern mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kam am Mittwochabend ein 22-jähriger LKW-Fahrer auf der A4 bei Leipzig wegen Starkregens von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Er und sein 44-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt. In Weißenborn fiel ein Baum auf ein Fahrzeug. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Das Unwetter sorgte auch in Leipzig, Mittelsachsen und im Erzgebirge für zahlreiche Einsätze. Neben zahlreichen umgestürzten Bäumen gab es vollgelaufene Keller und überflutete Straßen.
(dpa)



0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben