Urteil : Messerstecher muss ins Gefängnis

Ein Arbeitsloser stach im Dezember 2007 auf eine schwangere Mitarbeiterin einer Hartz-IV-Behörde ein und verletzte sie schwer. Am Dienstag sprach das Landgericht Karlsruhe das Urteil im Prozess gegen den Täter.

KaiserslauternEin Arbeitsloser wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Der 46-Jährige hatte eine Mitarbeiterin der Hartz-IV-Behörde in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) mit dem Messer angegriffen. Das Landgericht Kaiserslautern verurteilte den Täter am Dienstag wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann im Dezember 2007 nach einem Streit um Geld mit einem Messer mehrfach auf eine schwangere Sachbearbeiterin in der Behörde eingestochen hatte. Die Frau wurde schwer verletzt. Das Gericht blieb nur knapp unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die den Messerstecher für siebeneinhalb Jahre im Gefängnis sehen wollte. (jg/dpa)

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