Urteil : "Sopranos"-Darsteller ist kein Polizistenmörder

Der durch seine Rolle in der US-Serie "Die Sopranos" bekannt gewordene US-Schauspieler Lillo Brancato ist vom Vorwurf des Polizistenmordes freigesprochen worden. Eine Jury sprach ihn jedoch des versuchten Raubes schuldig. Dem 32-Jährigen drohen bis zu 15 Jahren Haft.

New YorkDer US-Schauspieler Lillo Brancato, bekannt durch seine Gangsterrolle in der Mafia-Serie "Die Sopranos", ist vom Vorwurf des Polizistenmords freigesprochen worden. Eine Jury in New York erklärte den 32-Jährigen nur des versuchten Raubes schuldig, wie die "New York Daily News" am Dienstag berichtete. Ihm drohen drei bis 15 Jahre Haft.

Auf der Suche nach Drogen war Brancato 2005 nach einer durchzechten Nacht gemeinsam mit einem Kumpel in eine Wohnung in New York eingebrochen. Als ein zufällig nebenan lebender 28 Jahre alter Polizist nach dem Rechten schauen wollte, wurde er von Brancatos Freund erschossen. Brancato, der seit der Tat in U-Haft saß, war damals unbewaffnet. Der Freund ist bereits zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Strafmaß gegen Brancato soll am 9. Januar verkündet werden. In den 90er Jahren hatte der Schauspieler unter anderem in Robert de Niros Mafia-Drama "In den Straßen der Bronx" sowie in "Crimson Tide - In tiefster Gefahr" mitgespielt. (jg/dpa)

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