• US-Presse: Bizarre Auftritte gefährden „Jackos“ Zukunft Polizei hat Ermittlungen wegen „Baby-Baumelns“ abgeschlossen

Welt : US-Presse: Bizarre Auftritte gefährden „Jackos“ Zukunft Polizei hat Ermittlungen wegen „Baby-Baumelns“ abgeschlossen

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Berlin/New York (dpa). Michael Jacksons „BabyBaumeln in Berlin“, wie es US-Medien nennen, war keine Straftat. Die Polizei hat ihre Prüfung zu dem Vorfall, wie sie am Freitag unmittelbar nach der Bambi-Verleihung an den „King of Pop“ mitteilte, abgeschlossen und im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft entschieden, dass keine Kindesvernachlässigung im Sinne des Strafgesetzbuches vorliegt. Sicherlich habe der Vorfall „öffentliches Unbehagen“ hervorgerufen, hieß es bei der Polizei.

Der 44-jährige „Jacko“ hatte am vergangenen Dienstag in Berlin zum Entsetzen seiner Fans seinen neun Monate alten Sohn unter waghalsigen Umständen aus dem Fenster des Hotels Adlon am Brandenburger Tor gehalten. Hollywood-Star Liza Minelli, die zum Freundeskreis Jacksons gehört, meinte in einem Fernsehinterview zu dem Vorfall in Berlin: „Das klingt überhaupt nicht nach ihm.“ Sie gab damit Gerüchten Nahrung, wonach sich der Popstar häufig durch Doppelgänger in der Öffentlichkeit vertreten lasse.

In den US-Medien hieß es in Kommentaren zur Bambi-Verleihung in Berlin, Jacksons bizarre Auftritte wie das „Baby-Baumeln“ würden schwere Schatten auf die berufliche Zukunft des Megastars werfen. Ohnehin traue kaum noch jemand in der Musikindustrie Jackson ein künstlerisches Comeback zu, hieß es in den amerikanischen Medien.

Im Showgeschäft sei man längst davon überzeugt, dass Jacksons „zunehmend bizarres Benehmen sowie die Bleichung seiner Haut und die Operationen, die sein Gesicht verändert haben, ihn eher zu einer Kuriosität als zu einem Superstar gemacht haben“. Selbst in Europa, wo Jackson bei weitem populärer sei als in den Vereinigten Staaten, hätten sein sonderbares Benehmen und abgesagte Konzerte seine Zukunft gefährdet.

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