Welt : US-Sport: Ein Sexskandal droht

Dem US-Sport droht offenbar ein Sex-Skandal größeren Ausmaßes. Wie das Magazin "Sports Illustrated" berichtet, sollen sich Basketball- und Football-Profis in Atlantas Nobel-Striplokal "Gold Club" mit den Tänzerinnen vergnügt haben. Das US-Gesetz verbietet Prostituion. Straftätern droht eine Geld- oder Gefängnisstrafe.

Die Angelegenheit kam zum Vorschein, nachdem die Bundespolizei FBI in dem Club eine Hausdurchsuchung durchführte und in den Unterlagen auf prominente Namen stieß. Noch sind Patrick Ewing (Seattle SuperSonics), Dikembe Mutombo (Philadelphia 76ers), Terrell Davis (Denver Broncos), Jamal Anderson (Atlanta Falcons) und "Bad Boy" Dennis Rodman nur als Zeugen zu der in Kürze stattfindenden Gerichtsverhandlung vorgeladen, doch eine der Tänzerinnen belastet zumindest Ewing schwer. "Ich habe Ewing beim Oralsex beobachtet", erklärte Deborah Pinson. Die Anklageschrift beinhaltet auch den Vorwurf, dass Nachtklub-Besitzer Steve Kaplan 1997 einige Angestellte in ein Hotel in Charleston (South Carolina) schickte, um dort "mit den Mitgliedern eines Basketball-Teams intim zu verkehren". Laut "Sports Illustrated" hielten sich zum fraglichen Zeitpunkt nur die New York Knicks in Charleston auf.

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