USA : Acht Tote durch Waldbrände und Tornados

Durch zahlreiche Brände und starke Stürme sind im Süden der USA in den vergangenen Tagen mindestens acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Mehr als 660 Wohnhäuser fielen den Flammen zum Opfer.

Tornado verwüstet Ort in Oklahoma
Alles, was von einem Trailer Park im US-Bundesstaat Oklahoma übrig geblieben ist. -Foto: dpa

WashingtonTornados und heftige Waldbrände haben in den USA mindestens acht Menschen das Leben gekostet. Weit über hundert Menschen erlitten Verletzungen. Im US-Staat Tennessee starben bei einem Wirbelsturm am Freitag eine Mutter und ihr Kleinkind. Zuvor hatte ein Tornado im benachbarten Arkansas drei Menschen das Leben gekostet. Mindestens drei Tote gab es bei schweren Waldbränden in Oklahoma und Texas.

Die Zahl der Verletzten durch die Naturgewalten summierte sich US-Medienberichten vom Samstag zufolge auf deutlich mehr als 120. Mehr als 660 Wohnhäuser und Geschäfte in den vier Bundesstaaten verbrannten, wurden beschädigt oder in Trümmer gelegt. "Es sieht hier aus wie in einem Kriegsgebiet", berichtete ein Helfer in der von einem Tornado schwer getroffenen Ortschaft Mena in Arkansas.

Keine Wetter besserung in Sicht

Im Oklahoma erklärte Gouverneur Brad Henry für 31 Landkreise den Notstand. Die Behörden zählten mindestens 60 Verletzte durch die Feuer, hinter denen vermutlich auch Brandstiftung steckte. Die drei Toten gab es derweil bei Bränden in Texas. Unter ihnen ist ein älteres Ehepaar, das in einem Auto auf seinen Sohn wartete, der im brennenden Haus der Familie die Katze retten wollte, wie der US-Fernsehsender CNN meldete. In Oklahoma hofften die Einsatzkräfte im Kampf gegen die Flammen auf Regen über das Osterwochenende.

In Arkansas und Tennessee suchten Rettungskräfte zunächst noch nach weiteren Überlebenden unter den Trümmern. In Mena gingen Soldaten der Nationalgarde von Haus zu Haus. Dort gab es laut CNN in der Nacht zum Freitag alleine 24 Berichte über Tornados. Die Bewohnern könnten zunächst nicht auf Entwarnung hoffen. Meteorologen fürchten weitere Unwetter in der Region. (nal/dpa)

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