Venezuela : Entführter Franzose nach über einem Jahr frei

Nach über einem Jahr Geiselhaft in Venezuela ist ein 62-jähriger Franzose am Weihnachtswochenende in seine Heimat zurückgekehrt.

Perpignan - "Man könnte sich kein besseres Weihnachtsgeschenk wünschen", sagte Christophe Becks Tochter Francesca, als sie ihren Vater am Flughafen von Perpignan empfing. Becks Sohn Franck sagte, die Familie habe die zweite Rate des geforderten Lösegeldes Mitte Dezember gezahlt. Sein Vater sei am Donnerstagmorgen in der Nähe der kolumbianischen Grenze freigelassen worden und "tagelang" gelaufen, bis er ein Dorf gefunden habe. Der 62-Jährige lebte seit 14 Jahren in Venezuela.

Fünf Männer waren am 13. Dezember vergangenen Jahres in Becks Haus im Südwesten von Caracas eingedrungen, hatten den Viehzüchter, seine Familie und seine Angestellten überwältigt und gefesselt und ihn mit seinem eigenen Geländewagen entführt. Die Geiselnehmer forderten 100 Millionen Bolivars (rund 40.000 Euro) für Becks Freilassung; wieviel die Familie schlussendlich für ihn zahlte, war nicht bekannt. Die Gefangenschaft sei "die Hölle" für seinen Vater gewesen, sagte sein Sohn Franck. (tso/AFP)

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