Venezuela : Kolumbianischer Drogenboss erschossen

Er war einer der meistgesuchten Drogenbosse der Welt - jetzt wurde der letzte große Kartell-Chef Wiber Varelas in Venezuela ermordet.

CaracasDie Leiche des Kolumbianers wurde am Freitag in einem Haus eines Urlaubsressorts der westlichen Stadt Mérida entdeckt. Auf den Kopf des 50-Jährigen hatten die USA eine Belohung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. Varela galt als Chef des berüchtigten kolumbianischen Kokain-Kartells "Norte del Valle". "Der einflussreichste Drogenmann unseres Landes ist tot", sagte in Kolumbien der Friedensbeauftragte der Stadt Cali, Fabio Cardozo.

Die genauen Umstände des Todes von Varela, der in der Drogenszene "Jabon" (Seife) genannt wurde, sind noch nicht ermittelt. Es stehe bislang nur fest, dass Varela und ein zweiter Mann, der ebenfalls ím Haus tot aufgefunden worden sei, mit zahlreichen Schüssen aus einer Neun-Millimeter-Pistole ermordet worden seien, erklärte ein Polizeisprecher. Varela sei mit gefälschten Dokumenten unterwegs gewesen. Dennoch sei anhand der Fingerabdrücke und anderer Daten die Identität zweifelsfrei festgestellt worden, hieß es. (sgo/AFP)

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