Verkehr : Wintereinbruch führt zu Unfällen - zwei Tote

In der Nacht haben Schnee und Glatteis zu zahlreichen Unfällen in Baden-Württemberg und Bayern geführt. Zwei Menschen kamen nach Polizeiangaben ums Leben. Meistens blieb es aber bei Blechschäden.

Stuttgart/München - In Baden-Württemberg verlor ein Lastwagenfahrer am Dienstagabend bei Glatteis auf der Bundesstraße 297 bei Wäschenbeuren im Kreis Göppingen die Kontrolle über seinen Wagen. Sein Anhänger rutschte in den Gegenverkehr. Ein 70-jähriger Busfahrer raste mit seinem leeren Reisebus in den Anhänger und verletzte sich dabei so schwer, dass er noch am Unfallort starb.

Teile der Autobahnen 8, 9 und 81 waren zeitweise gesperrt. Auf den Autobahnen 8 und 81 kam es wegen Schneefalls zu mehreren Unfällen. Allein in Stuttgart wurden in der Nacht über 30 wetterbedingte Unfälle gemeldet. Im Landkreis Karlsruhe hatten sich mehrere Lastwagen auf schneeglatten Straßen festgefahren und mussten freigeschleppt werden, teilte das Technische Hilfswerk mit. Außerdem waren die Helfer damit beschäftigt, in den Graben gerutschte Autos wieder auf die Straßen zu ziehen.

Auf der Autobahn 5 verlor ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei kippte das Gespann um und klemmte den Mann im Führerhaus ein. Er erlitt schwere Verletzungen. Wegen des Schneefalls kamen die Rettungskräfte nach Angaben der Feuerwehr Karlsruhe nur langsam an den Unfallort.

In Oberbayern raste ein 50-jähriger Lastwagenfahrer auf der A 9 bei Manching mit seinem Wagen in die Mittelleitplanke. Dabei wurde der Fahrer aus dem Lastwagen geschleudert. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb. In den Landkreisen Freising und Erding kam es auf den Autobahnen 9 und 92 binnen weniger Stunden zu mindestens neun Unfällen. Menschen wurden nicht verletzt, es blieb bei Blechschäden. Unfallursache sei in den meisten Fällen überhöhte Geschwindigkeit gewesen, teilte die Polizei mit. (tso/dpa)

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