Verkehrsunfall : Bundeswehrsoldat rast in den Gegenverkehr - vier Tote

Aus bisher unbekannten Gründen ist gestern Nacht ein Soldat der Bundeswehr bei Ulmen (Eifel) ungebremst in den Gegenverkehr gerast. Er stieß frontal mit dem Wagen einer Mutter und vier Jugendlichen zusammen. Der Soldat, die Frau und zwei der Beifahrer starben.

UlmenBei einem schweren Verkehrsunfall nahe Ulmen (Kreis Cochem-Zell) auf der Bundesstraße 259 sind in der Nacht zu Samstag vier Menschen getötet und zwei lebensgefährlich verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge geriet ein 22 Jahre alter Soldat aus noch unbekannter Ursache mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal und ungebremst mit einem mit fünf Insassen besetzten Fahrzeug zusammen.

Dabei wurden der 22-Jährige und die 40 Jahre alte Fahrerin des entgegenkommenden Wagens tödlich verletzt. Auch der 17-jährige Sohn der Frau und ein 18-jähriges Mädchen kamen bei dem Unfall ums Leben. Der 18 Jahre alte Sohn der Fahrerin und dessen 19-jährige Bekannte kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Beide schwebten dem Sprecher zufolge am Nachmittag noch immer in Lebensgefahr. Alle Fahrzeuginsassen stammen aus dem Kreis Cochem-Zell. Der Soldat war den Angaben zufolge am Fliegerhorst Büchel bei Cochem stationiert und stammte aus Sachsen-Anhalt.

Sachverständige entdeckten am Unfallort den Angaben zufolge keinerlei Bremsspuren. Hinweise auf Alkoholkonsum lägen nicht vor. (mit ddp)

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