Verkehrsunglück : Freeman lacht trotz gebrochenem Arm

Morgan Freeman ist bei einem schweren Autounfall glimpflich davongekommen: Der Hollywood-Star kam mit ein paar Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Warum er auf der Autobahn von der Straße abkam, ist noch nicht klar.

Morgan Freeman
Nach schwerem Autounfall: Morgan Freeman geht es wieder besser. -Foto: dpa

New York/Memphis Oscar-Preisträger Morgan Freeman hat sich bei einem schweren Autounfall zwei Brüche zugezogen. "Er hat einen gebrochenen Arm, einen gebrochenen Ellbogen und eine kleinere Schulterverletzung, aber er ist guter Laune", teilte seine Sprecherin am Montag laut "People"-Magazin mit.

Den Berichten zufolge ereignete sich der Unfall am späten Sonntagabend nahe Ruleville im US-Bundesstaat Mississippi. Das Auto sei von der Fahrbahn abgekommen und habe sich mehrmals überschlagen. Der 71-jährige Freeman und seine Beifahrerin wurden nach dem Unfall per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Sein Zustand wurde zunächst als "kritisch", aber nicht lebensbedrohlich beschrieben.

Immer zu Scherzen aufgelegt

Bei der Beifahrerin handelte es sich laut einem Bericht des Online-Magazins "TMZ.com" um Demaris Meyer, eine gute Freundin von Freemans Frau. Der Schauspieler habe den Wagen der Freundin gesteuert. Beide seien angeschnallt gewesen, Alkohol oder Drogen seien nicht im Spiel gewesen, berichtete "TMZ.com" unter Berufung auf die Polizei. Der Herausgeber der Zeitung "Sun-Sentinel" aus Charleston, der am Unfallort war, berichtete, Freeman sei direkt nach dem Unfall bei Bewusstsein gewesen. Er habe gesprochen und sogar mit den Sanitätern gescherzt.

Der am 1. Juni 1937 in Tennessee geborene Freeman ist bekannt aus unzähligen Hollywood-Filmen. Der vierfache Vater wurde drei Mal für den Oscar nominiert, bevor er ihn 2005 für seine Rolle in "Million Dollar Baby" erhielt. In dem Film spielte er an der Seite von Clint Eastwood den Assistenten eines Boxtrainers, der eine Frau - dargestellt von Hillary Swank - ausbildet.

Einer der profiliertesten Schauspieler

Seine Rolle in dem Film "Miss Daisy und ihr Chauffeur" von 1989 machte Freeman international bekannt und brachte ihm eine Oscar-Nominierung für die beste Hauptrolle ein. Ausgezeichnet wurde er für die Rolle mit einem Golden Globe sowie mit dem Silbernen Bären der Berlinale. Unter anderem wirkte der vielseitige Schauspieler auch im Thriller "Seven" (1995) und in der Komödie "Bruce Allmächtig" (2003) mit.

Derzeit ist der Afroamerikaner im Batman-Film "The Dark Knight" in den Kinos zu sehen. Er arbeitet an einem neuen Filmprojekt mit Eastwood, "The Human Factor", in dem den früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela darstellen soll. (sgo/dpa/AFP)

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