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Verschollener Air-Asia-Flug QZ8501 : Suchmannschaften entdecken Trümmer von abgestürztem Flugzeug

Die am Sonntag auf dem Weg von Indonesien nach Singapur verschollene Flugzeug von Air Asia ist abgestürzt. Im Meer gefundene Wrackteile stammen nach Angaben der Fluggesellschaft von der Maschine, die 162 Menschen an Bord hatte. Die Marine hat mehrere Leichen geborgen.

Rainer W. During
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Air Asia.
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Air Asia.Foto: dpa

Das auf dem Weg von Indonesien nach Singapur verschollene Passagierflugzeug mit 162 Menschen an Bord ist ins Meer gestürzt. Die Fluggesellschaft Air Asia bestätigte am Dienstag, das die im Meer vor Indonesien entdeckten Wrackteile von ihrer seit Sonntag vermissten Maschine stammen.

Zuvor hatten die indonesische Luftverkehrsbehörde und der Chef der Rettungskräfte gesagt, die Trümmer seien mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Teile des vermissten Flugs QZ8501. Die Luftwaffe hatte mehrere Gegenstände im Meer entdeckt, bei denen es sich unter anderem um eine Tür und eine Notrutsche handeln soll.

Piloten eines Suchflugzeugs hatten zudem einen Schatten am Meeresboden gesichtet, der auf das vermisste Flugzeug hindeuten könnte.

Ein indonesisches Marineschiff hat die Leichen von zwei Frauen und einem Mann geborgen. Ein Marinesprecher hatte die Zahl der geborgenen Todesopfer zuvor mit mindestens 40 angegeben. Später sagte er, es habe sich um eine Kommunikationspanne bei der Übermittlung der Daten über Funk gehandelt.

Die Ursache der mutmaßlichen Katastrophe ist noch völlig rätselhaft. Die Muttergesellschaft der Airline stammt aus Malaysia, das in diesem Jahr bereits von zwei mysteriösen Flugzeugunglücken betroffen war, von denen 2014 die hohe Sicherheitsbilanz des internationalen Luftverkehrs getrübt wird.

Flug QZ8501 war um 5.35 Uhr Ortszeit in Surabaya (Ost-Java) zum Linienflug nach Singapur gestartet: An Bord befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 155 überwiegend aus Indonesien stammende Passagiere, darunter 17 Kinder. Je ein Reisender kam aus Großbritannien, Malaysia und Singapur, drei aus Südkorea. 23 weitere Personen hatten den Flug gebucht, dann aber nicht eingecheckt. Fünf der sechs Besatzungsmitglieder sind Indonesier, eines ist französischer Staatsbürger.

Um 6.12 Uhr baten die Piloten die Flugsicherung, von 32 000 Fuß (rund 9750 Meter) auf 38 000 Fuß (rund 11 600 Meter) zu steigen, um ein auf der Route liegendes Gewitter zu überfliegen. Ein ungewöhnlicher Schritt, wie der Ex-Rennfahrer und Verkehrspilot Niki Lauda dem Fernsehsender NTV sagte. Normalerweise werde versucht, eine Gewitterfront zu um- und nicht zu überfliegen. Fünf Minuten später ging der Funkkontakt verloren und der Airbus verschwand von den Radarschirmen. Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt über der Javasee unweit der Insel Belitong,

Deutsche Leasinggesellschaft vermietete die Unglücksmaschine

An der sofort eingeleiteten Rettungsaktion beteiligten sich Flugzeuge aus Indonesien, Malaysia und Singapur. Auch Australien bot Unterstützung an.

Das Unglücksflugzeug mit dem Kennzeichen PK-AXC war von der deutschen Leasinggesellschaft Doric an Indonesia Air Asia vermietet worden. Die sechs Jahre und drei Monate alte Maschine war nach Angaben der Fluggesellschaft zuletzt am 16. November einer größeren Wartung unterzogen worden. Laut Airbus hatte der A320 insgesamt 13 600 Flüge absolviert. Anhaltspunkte für technische Fehler lagen zunächst nicht vor. Der A320, von dem rund 6000 Exemplare bei mehr als 300 Airlines weltweit im Einsatz stehen, gilt als sicher und zuverlässig.

Indonesia Air Asia ist eine von mehreren ausländischen Töchtern der malaysischen Air Asia. 2001 hatte der Unternehmer Tony Fernandes die Muttergesellschaft zum symbolischen Preis von umgerechnet einem Vierteldollar übernommen und zu einem der weltweit größten Billigflieger ausgebaut. Sie galt bisher als sicher und zuverlässig und hatte noch keinen schweren Unfall zu verzeichnen. Air Asia ist einer der größten Airbus-Kunden und hat 200 Maschinen des mit neuen Triebwerken ausgestatteten A320neo bestellt Sie verfügt über Tochtergesellschaften in Indonesien, Thailand und auf den Philippinen.

Weinende Angehörige warten auf dem Flughafen von Surabaya auf weitere Nachrichten zu dem verschollenen Flug Air Asia QZ8501.
Weinende Angehörige warten auf dem Flughafen von Surabaya auf weitere Nachrichten zu dem verschollenen Flug Air Asia QZ8501.Foto: dpa

Indonesia Air Asia ist eine von nur fünf Airlines, die wegen ihrer Sicherheitsstandards vom Einflugverbot für Fluggesellschaften aus Indonesien in die EU ausgenommen ist. Indonesien selbst gilt als eines der unsichersten Länder im Luftverkehr. Allein in den vergangenen zehn Jahren ereigneten sich zehn Unfälle mit mehr als zehn Todesopfern. 102 Insassen starben, als 2007 eine Boeing 737 der Asam Air bei Pambauang aufgrund von Pilotenfehlern abstürzte. 149 Menschen kamen ums Leben, als 2005 eine Boeing 737 der Mandala Airlines in Medan über die Piste hinausschoss.

In diesem Jahr hatten bereits zwei Abstürze von Maschinen der staatlichen Malaysian Airlines für Aufsehen gesorgt. Im März ist eine Boeing 777 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Beijing mit 239 Menschen an Bord nach einem mysteriösen Irrflug verschollen. Vermutlich ist MH370 über dem Indischen Ozean vor der Westküste Australiens aus Treibstoffmangel abgestürzt, eine großangelegte Suchaktion nach dem Wrack verlief bisher allerdings bis heute ergebnislos. Und am 17. Juli stürzte eine weitere Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 298 Insassen auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der umkämpften Ostukraine ab. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde MH17 mit größter Wahrscheinlichkeit abgeschossen. (mit AFP,dpa)

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