• Verwüstung nach Unwetter: Mehr als 280 Tote durch Taifun "Bopha" auf Philippinen
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Verwüstung nach Unwetter : Mehr als 280 Tote durch Taifun "Bopha" auf Philippinen

Erdrutsche und Überschwemmungen brachte der Taifun "Bopha" mit sich, als er am Dienstag über die Philippinen zog. Dabei starben mindestens 280 Menschen. Mindestens ebenso viele werden noch vermisst.

Nach dem Taifun "Bopha" bergen Helfer die Leichen von Opfern des Wirbelsturms.
Nach dem Taifun "Bopha" bergen Helfer die Leichen von Opfern des Wirbelsturms.Foto: Reuters

Durch den Taifun „Bopha“ sind auf den Philippinen nach jüngsten Angaben mindestens 280 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der südlichen Stadt New Bataan seien 142 Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben gekommen, 241 weitere würden noch vermisst, sagte der Militärsprecher Lyndon Paniza am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. 81 weitere Menschen starben demnach in der nahegelegenen Provinz Davao Oriental und 15 in anderen Gebieten. Allein in der schwer zugänglichen Stadt New Bataan auf der südlichen Insel Mindanao wurden 49 Menschen durch eine Schlammlawine getötet, wie der Innenminister Mar Roxas im Fernsehsender ABS-CBN erklärte. Laut dem Bürgermeister der Stadt waren viele der Opfer Bewohner eines nahe gelegenen Dorfes, die sich vor Überschwemmungen in Sicherheit bringen wollten.

Die Armee versuchte mit Unterstützung von schwerem Gerät und Hubschraubern nach New Bataan vorzudringen. Die durch den Wirbelsturm ausgelösten Überschwemmungen hatten Bäume und Felsbrocken mit sich gerissen. Zahlreiche der zum großen Teil muslimischen Bewohner von Mindanao waren am Mittwoch weiterhin ohne Strom und von der Außenwelt abgeschnitten.

"Bopha“ war am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern im Osten von Mindanao auf Land gestoßen. Er schwächte sich mittlerweile ab und zog Richtung Westen zur Palawan-Insel und dem Südchinesischen Meer.

Taifun "Bopha" wütet auf den Philippinen
5.12.2012: Der Taifun "Bopha" hat im Süden der Philippinen eine Trümmerlandschaft mit vermutlich hunderten Todesopfern hinterlassen. Nach Angaben eines Militärsprechers vom Mittwoch kamen auf der Insel Mindanao mindestens 238 Menschen ums Leben, fast 300 weitere wurden noch vermisst. Wegen der Erdrutsche und Überschwemmungen, die Straßen unpassierbar machten, hatten die Rettungskräfte Mühe, zu den Hilfsbedürftigen zu gelangen.Alle Bilder anzeigen
1 von 7Foto: AFP
05.12.2012 12:135.12.2012: Der Taifun "Bopha" hat im Süden der Philippinen eine Trümmerlandschaft mit vermutlich hunderten Todesopfern...

Zehntausende Menschen hatten in Notunterkünften Schutz vor dem Unwetter gesucht. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden Anwohner der Küstenregionen und niedrig gelegener Siedlungen wegen der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit gebracht, häufig in Schulen oder Kirchen.

"Bopha“ ist der stärkste der bislang 16 schweren Stürme, die in diesem Jahr auf das Archipel im Westpazifik trafen. Im Schnitt durchleben die Anwohner der Philippinen etwa 20 schwere Stürme pro Jahr. Im August wurden in dem südostasiatischen Land bei mehreren Unwettern rund hundert Menschen getötet. 2011 kamen durch 29 Wirbelstürme 1500 Menschen ums Leben, davon 1200 auf Mindanao durch den Tropensturm „Washi“.

(AFP)

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