Video : Mörderhitze in Rom, Schnee in Südafrika

Bei Temperaturen von knapp 40 Grad suchten Touristen und Einheimische in Italiens Hauptstadt Abkühlung. Im südafrikanischen Johannesburg staunen die Menschen derzeit hingegen über ungewohnte Kälte und Schnee.

Jede Abkühlung ist willkommen. Italien schwitzt derzeit unter einer Hitzewelle. 37 Grad wurden am Dienstag in Rom gemessen, auf Sizilien gar 44 Grad. Der Grund ist ein Hoch über Afrika, das heiße Luft aus der Sahara nach Südeuropa lenkt und dafür sorgt, dass die römischen Brunnen bei den Touristen noch ein bisschen beliebter sind, als sonst.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, erwägt Landwirtschaftsminister Catania wegen der Dürre in manchen Landesteilen den Notstand aus zu rufen. Während Südeuropa unter der Hitzewelle stöhnt, staunten die Menschen im südafrikanischen Johannesburg am Dienstag über ungewohnte Kälte. Eine Schneedecke legte sich über weite Teile der Millionenmetropole. Recht spärlich zeigte sich die weiße Pracht, für die sonnenverwöhnten Menschen hier dennoch ein Erlebnis. Nach Angaben des südafrikanischen Wetterdienstes hat es in Johannesburg in den vergangenen 103 Jahren lediglich zwölf mal geschneit, das letzte mal im Jahr 2007.

(rtr)

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