Video : Obama: "Wir müssen in uns gehen"

US-Präsident Obama will nach der Attacke auf einen Sikh-Tempel neue Wege aus der Gewalt suchen. Populär ist das aber nicht: Trotz der jüngsten Amokläufe gibt es nach wie vor eine breite Unterstützung für liberale Waffengesetze.

Nach der Attacke auf einen Sikh-Tempel in Wisonsin hat US-Präsident Barack Obama den Hinterblieben der Opfer seine Anteilnahme ausgesprochen und die Amerikaner aufgefordert, Konsequenzen aus dem Vorfall zu ziehen: "Ich denke, wir alle sehen, dass derart tragische und schreckliche Dinge zu oft bei uns passieren und ich denke wir sollten alle in uns gehen und ernsthaft nach Wegen zur Verhinderung von Gewalt suchen", sagte Obama in Washington. "Ich möchte die Behörden, die Gemeindepolitiker und die verschiedenen Glaubensvertreter auf allen Ebenen zusammen bringen, um da einen Fortschritt zu erreichen."

Umfragen zeigen wenige Monate vor der Präsidentenwahl auch nach den jüngsten Amokläufen eine breite Unterstützung für liberale Waffengesetze in den USA. Ein weißer Ex-Soldat war am Sonntag in einen Tempel der Glaubensgemeinschaft der Sikhs im Bundesstaat Wisconsin eingedrungen und hatte sechs Menschen getötet, bevor er selbst von einem Polizisten erschossen wurde. Das Motiv ist unklar.

Bildergalerie: Schießerei in einem Sikh-Tempel in USA

Schießerei in einem Sikh-Tempel in USA
Trauer bei den Hinterbliebenen: Sie können die Tat nicht fassen.Alle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: dapd
05.08.2012 22:08Trauer bei den Hinterbliebenen: Sie können die Tat nicht fassen.

Die Polizei untersucht Berichte, der 40-Jährige habe Verbindungen zur rechtsradikalen Szene. Die Tatwaffe hatte er offenbar legal erworben Die Sicherheitsvorkehrungen an Sikh-Tempeln wurden wie hier in New York landesweit verstärkt.

(rtr)

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