Video : Pionierin der US-Raumfahrt gestorben

Sie war die erste Amerikanerin im All und sorgte mit ihrem Vorbild dafür, dass die Männerdomäne Raumfahrt sich auch für Frauen öffnete – nun erlag die renommierte US-Physikerin Sally Ride im Alter von 61 Jahren einem Krebsleiden.

Diese Frau hat Geschichte geschrieben. Sally Ride war als erste US-Amerikanerin im Weltall. Nun ist die Astronautin und renommierte Wissenschaftlerin einem langen Krebsleiden erlegen. Sie starb im Alter von 61 Jahren. 1978 kam die junge Physikerin zur US-Raumfahrtbehörde NASA, am 18. Juni 1983 startete die Astronautin gemeinsam mit vier männlichen Kollegen an Bord des Space Shuttles Challenger ins All. Damit habe sie das Gesicht der Raumfahrt verändert, erklärte nun die NASA.

Die Männerdomäne Raumfahrt öffnete sich daraufhin zunehmend auch für Frauen. Mehrere Dutzend Astronautinnen sind seither ins Weltall geflogen. Nach einem weiteren Flug mit der Challenger 1984 musste Ride zwei Jahre später eine Tragödie mit ansehen. Das Shuttle explodierte kurz nach dem Start, sechs ihrer Kollegen kamen bei dem Unglück ums Leben. Ride war Mitglied der Kommission, die den Unfall untersuchte. In späteren Jahren lag Ride vor allem die Förderung des Nachwuchses am Herzen. Sie gründete eine Stiftung, die junge Menschen für die Wissenschaften begeistern will. US-Präsident Barack Obama sagte über Ride: "Sie ist eine Nationalheldin und ein Vorbild, das Generationen junger Mädchen inspiriert hat, nach den Sternen zu greifen."

(rtr)

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