Video : Zombie-Flashmob stürmt Frankfurter City

Gruselig ging es in der Mainmetropole zu. Rund 1.000 Menschen liefen auf der Zeil auf, verkleidet als Zombies und andere Furcht einflößende Wesen. Auch Passanten und Touristen hatten dabei ihren Spaß.

Gruselig ging es am Samstagabend in der Frankfurter Innenstadt zu. Rund 1.000 Menschen liefen auf der Zeil auf, verkleidet als Zombies und andere Furcht einflößende Wesen. Doch ihre eigentliche Absicht sei es nicht, die Leute zu erschrecken. Man sollte einfach nur Spaß haben, sagte einer der Teilnehmer. "Ich finde das eine Möglichkeit einfach so, du hast auch Spaß an der Freude tatsächlich, weil es ist die Möglichkeit, den Leuten einfach zu zeigen so ‚Hey, es ist nicht so schlimmes daran', weil wir versuchen keine Leute zu erschrecken, sondern es geht einfach darum, die Leute sehen ‚Was ist denn das?', stellen sich dazu, wollen Fotos machen. Und von daher ist es einfach was schönes, sich näher zu kommen auf eine witzige Art und Weise. Es hat unwahrscheinlich Spaß gemacht, sich zu schminken und sich dafür rauszuputzen, ja."

"Die Touristen oder die, die hier aus Frankfurt sind, machen ein Foto, die stellen sich dazu, wollen mit fotografiert werden. Also, die Reaktionen: sehr positiv und es erschrecken sich, glaube ich, nur wenige." So wie er haben viele stundenlang vor dem Spiegel gestanden, um sich richtig hässlich zu machen. "Das Aufwendigste waren halt wirklich die Kontaktlinsen, weil ich sonst kein Kontaktlinsenträger bin. Hat mindestens eineinhalb Stunden gedauert, bis ich alles in allem zusammen hatte.

Aber das Blut war das einfachste, und es macht einfach saumäßig Spaß. Also, es ist halt wirklich echt cool. Gel, Zombie?" Verabredet hatten sich die Freizeit-Zombies im Internet. Und die Macher haben schon ein bisschen Routine bei dieser speziellen Veranstaltung, die es bereits seit 2007 gibt. Mittlerweile ist es zu einem regelrechten Event für Touristen und Einheimische geworden. Deshalb werden die blutverschmierten, röchelnden und nach frischem Fleisch gierenden Wesen wohl auch nächstes Jahr wieder dabei sein.

(reuters)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben