Welt : Viele Wünsche werden jetzt erfüllt

Sternschnuppenregen über Deutschland

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Düsseldorf - Jedes Jahr Mitte August verspricht der Meteoritenschwarm der Perseiden ein besonderes Himmelsschauspiel – diesmal vor allem in der Nacht zum Sonntag, wenn bis zu 110 Meteore pro Stunde am Nachthimmel über Deutschland aufleuchten könnten. Aber auch in den Nächten davor und danach lohnt sich der Blick zum Himmel.

Wer den Sternschnuppenregen am hoffentlich wolkenfreien Firmament beobachten will, sollte allerdings einen möglichst dunklen Standort aufsuchen, am besten auf dem Land. In der lichtdurchfluteten Großstadt wird man deutlich weniger Lichtpunkte erkennen können. Doch auch für Städter lohnt sich ein Blick zum Himmel. Sternschnuppen gehören zu den wenigen Himmelsereignissen, die sich ganz entspannt ohne jedes Hilfsmittel beobachten lassen. Ferngläser oder gar Teleskope sind beim Aufspüren der in Sekundenschnelle verglühenden Meteore sogar hinderlich – das Blickfeld solcher Instrumente ist viel zu klein, um die kurzen Phänomene einzufangen.

Seinen Namen hat der sommerliche Meteoritenschwarm vom Sternbild Perseus. In dieser Sternkonstellation liegt der so genannte Radiant der Perseiden-Meteore, ihr scheinbarer Ausgangspunkt.

Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn um die Sonne alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet „Swift-Tuttle“ auf seiner elliptischen Bahn um die Sonne zurückgelassen hat. Trifft unser Planet auf die kosmische Staubspur dieses etwa alle 130 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die manchmal nur stecknadelkopfgroßen Partikel mit rund 60 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein und verglühen in bis zu hundert Kilometern Höhe. AFP

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