Welt : Wasserqualität: Gute Noten für Spaniens Strände

Oliver Küch

Spanien ist für viele Deutsche der Inbegriff des feucht-fröhlichen Badeurlaubs. Zu Recht, denn der EU-Bericht zur Wasserqualität der europäischen Badegebiete stellt den Stränden des Landes eine gute Note aus. Sowohl die Küstenregionen als auch die Binnengewässer haben sich laut dem Bericht im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Auffallend an der Wasserqualität Spaniens ist der gleich bleibend große Unterschied zwischen den beiden Bereichen Küste und Binnengewässer.Insgesamt 97,8 Prozent der Küstenregionen erfüllen die Mindestanforderungen. 87 Prozent der untersuchten Strände entsprechen sogar den höheren Anforderungen der Empfehlungswerte der Europäischen Union, was besonders sauberes Wasser an diesen Stellen bedeutet. Dieser Wert erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent, obwohl insgesamt 27 neue Küstenstrände mehr ausgewiesen wurden. Kurioserweise wurden seit der letzten Qualitätsuntersuchung auch 31 Strände geschlossen, die die Leitwerte erfüllten.

Obwohl die Wasserqualität auf den Inseln prinzipiell sehr gut ist, wurden vor allem auf Mallorca mehr Strände als im vorigen Jahr bemängelt. (Der Insel wird sich der Tagesspiegel in einem gesonderten Artikel widmen.) Auf Formentera und Teneriffa hingegen finden sich ausschließlich Strände mit besonders sauberem Wasser. Bei den Flüssen und Seen ist die Wasserqualität deutlich schlechter als an den Küsten. Der Prozentsatz der mit den Mindeststandards konformen Stränden liegt bei 76,5 der untersuchten Flüsse und Seen, über 20 Prozent hinter dem Wert für die Küstenregion. Stieg die Zahl der akzeptablen Binnenstrände damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent, so sank die Zahl der Flüsse und Seen, die den strengeren Empfehlungswerten der Europäischen Union entsprechen von 35,3 auf 31,9 Prozent.

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